Unterwegs auf Madeira und den Kanaren | Sunwave Reiseblog
von Christoph Leppin

Unterwegs auf Madeira und den Kanaren

Vom 14. bis 19. März war ich für Sunwave auf den Atlantikinseln unterwegs. Ziel meiner Dienstreise war es, neue Hotels kennenzulernen, unsere langjährigen Partner und Reiseleiter zu treffen und neue Ideen für unsere Singlereisen zu sammeln. Dabei führte mich die Reise zunächst nach Madeira und anschließend auf die Kanarischen Inseln Gran Canaria und Teneriffa.



Madeira – Natur, Wanderungen und neue Eindrücke

Die ersten Tage verbrachte ich auf der wunderschönen Blumeninsel Madeira. Direkt nach meiner Ankunft stand die Besichtigung unseres neuen Vertragshotels Orca Praia auf dem Programm. Das moderne 4-Sterne-Hotel begeistert mit seiner traumhaften Lage direkt am Meer sowie großzügigen und geschmackvoll eingerichteten Zimmern. Besonders beeindruckt hat mich die entspannte Atmosphäre. Nicht ohne Grund verfügt das Hotel über viele Stammgäste – vor allem aus Deutschland. Auch die Lage könnte kaum besser sein. Mit dem Bus erreicht man in kurzer Zeit die Inselhauptstadt Funchal, während das malerische Fischerdorf Câmara de Lobos in etwa 15 bis 20 Minuten bequem zu Fuß erreichbar ist. Mit seinen kleinen Gassen, gemütlichen Restaurants und Cafés lädt der Ort zum Verweilen ein.

Natürlich durfte auch eine Inselerkundung nicht fehlen. Mit dem Mietwagen ging es entlang der beeindruckenden Westküste Madeiras. Immer wieder boten sich spektakuläre Ausblicke auf steile Klippen, den Atlantik und die üppig grüne Landschaft. Zahlreiche Aussichtspunkte luden dazu ein, kurz anzuhalten und die beeindruckende Natur zu genießen.

Ein weiteres Highlight war das Treffen mit unserer langjährigen Reiseleiterin Renate, die sich ebenfalls gerade auf Madeira befand. Gemeinsam nutzten wir die Gelegenheit, uns über aktuelle Entwicklungen auszutauschen und die nächsten gemeinsamen Reiseprojekte zu besprechen.

Am folgenden Morgen traf ich unseren Madeira-Reiseleiter João. Gemeinsam starteten wir früh zu einer rund vier- bis fünfstündigen Wanderung zum beeindruckenden Lagoa do Vento. Der Wasserfall zählt für viele zu den schönsten Naturerlebnissen der Insel. Aus rund 100 Metern Höhe stürzt das Wasser in eine kleine Lagune – ein beeindruckendes Naturschauspiel, das die Wanderung mehr als lohnenswert machte. Am Nachmittag stand noch ein ganz persönliches Highlight auf dem Programm. Ich besuchte das Fußballspiel der ersten portugiesischen Liga zwischen CD Nacional und Estoril Praia. Auch wenn die Heimmannschaft knapp mit 0:1 verlor, war es ein tolles Erlebnis, endlich wieder einmal ein Fußballspiel im Ausland live zu erleben.

Bevor ich Madeira verließ, erkundete ich gemeinsam mit João noch einige interessante Ausflugsziele für unsere zukünftigen Gäste. Dazu gehörten unter anderem das spektakulär gelegene Tal der Nonnen (Curral das Freiras) sowie die Cristo Rei-Statue, von der aus sich ein herrlicher Blick über die Küste und den Atlantik bietet.


Weiterflug nach Gran Canaria

Gran Canaria Naturschutzgebiet Dünen von Maspalomas

Am Nachmittag des 16. März ging es mit Binter Airlines weiter nach Gran Canaria. Nach einem pünktlichen Flug und der schnellen Übernahme meines Mietwagens konnte ich bereits wenig später mein Zimmer in unserem neuen Vertragshotel Folias beziehen.

Am Abend traf ich mich mit unserem langjährigen Reiseleiter Lothar. Gemeinsam fuhren wir in das Tapas-Restaurant, das wir auch regelmäßig mit unseren Reisegruppen besuchen. Bei leckeren Tapas und guten Getränken nutzten wir den Abend, um uns intensiv darüber auszutauschen, wie wir unsere Reisen künftig noch attraktiver gestalten können. Genau dieser persönliche Austausch mit unseren Partnern vor Ort ist ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit.

Am nächsten Morgen erhielt ich zunächst eine Hotelführung und testete anschließend das Frühstück. Ein kleines, aber besonderes Highlight war der täglich frisch gepresste Orangensaft – ein perfekter Start in den Tag. Danach machten Lothar und ich uns auf den Weg nach Agüimes und weiter in das beeindruckende Barranco de Guayadeque. Nach einer kleinen Wanderung kehrten wir im urigen Höhlenrestaurant Tagoror ein, das direkt in den Felsen gebaut wurde. Besonders spannend: In den ehemaligen Höhlen der Ureinwohner können heute sogar Ferienwohnungen gemietet werden – ein außergewöhnliches Urlaubserlebnis. Anschließend zeigte mir Lothar die faszinierenden Felsformationen des Barranco de Las Vacas. Die geschwungenen Sandsteinwände erinnern mit etwas Fantasie an den berühmten Antelope Canyon in Arizona – zwar deutlich kleiner, aber nicht weniger beeindruckend. Ein echter Geheimtipp für alle, die Gran Canaria einmal von einer ganz anderen Seite kennenlernen möchten.


Teneriffa – Flexibel trotz Regen

Sonnenuntergang im Hotel San Borondon mit Pool und Palmen.

Am späten Nachmittag ging es erneut zum Flughafen. Mit einem nur etwa halbstündigen Flug von Gran Canaria erreichte ich den Flughafen Teneriffa Nord. Nach kurzer Fahrt kam ich in unserem neuen Vertragshotel San Borondon in Puerto de la Cruz an. Das stilvolle 3-Sterne-Hotel liegt mitten im Ort. Sowohl das touristische Zentrum als auch der Strand sind bequem in etwa zehn Gehminuten erreichbar – ideale Voraussetzungen für unsere zukünftigen Gäste.

Zum Abendessen traf ich mich mit unseren Reiseleiterinnen Claudia und Daniela. Gemeinsam ließen wir den Tag bei gutem Essen ausklingen, tauschten Erfahrungen aus und besprachen die kommenden Reisen sowie das neue Hotel.

Für den nächsten Tag hatte ich eigentlich eine Wanderung im Parque Rural de Anaga sowie eine Stadtbesichtigung von San Cristóbal de La Laguna geplant. Doch das Wetter machte mir einen Strich durch die Rechnung. Dichter Regen zwang mich dazu, meine Pläne kurzfristig zu ändern.

Also führte mich der Weg zunächst zur beeindruckenden Basilika von Candelaria, einem der bedeutendsten Wallfahrtsorte der Kanaren. Anschließend ging es weiter nach Abades, einer verlassenen Siedlung, die ursprünglich als Lepra-Kolonie geplant war, jedoch nie ihren eigentlichen Zweck erfüllte. Heute zählt der Ort zu den bekanntesten Lost Places Teneriffas. Auf dem weiteren Weg Richtung Süden legte ich noch einen Stopp am Arco de Tajao ein, einer beeindruckenden natürlichen Felsformation direkt an der Küste. Schließlich erreichte ich El Médano, einen der beliebtesten Küstenorte im Süden Teneriffas. Dort besichtigte ich ein weiteres Hotel und verbrachte auch die letzte Nacht meiner Reise.

Am nächsten Morgen stand schließlich noch die Besichtigung unseres Vertragshotels KN Arenas del Mar sowie ein Treffen mit unserer örtlichen Agentur auf dem Programm. Gemeinsam sprachen wir über aktuelle Themen, zukünftige Planungen und neue Ideen, um unsere Reisen für unsere Gäste noch attraktiver zu gestalten. Am frühen Nachmittag hieß es dann Abschied nehmen von den frühsommerlichen Temperaturen auf den Kanaren und die Heimreise antreten.


Mein persönlicher Reisetipp

Weißer Sandstrand bei Playa de Las Teresitas, Berge im Hintergrund.

Viele verbinden die Kanarischen Inseln vor allem mit den Herbst- und Wintermonaten – und tatsächlich sind sie von Oktober bis April das ideale Reiseziel, um dem kalten und oft grauen Wetter in Deutschland zu entfliehen.

Nach dieser Reise möchte ich aber einen ganz persönlichen Tipp geben: Die Sommermonate sind ein echter Geheimtipp! Während im Mittelmeerraum häufig Temperaturen von deutlich über 35 Grad erreicht werden, sorgen auf den Kanaren die Passatwinde für ein angenehm mildes Klima. Meist liegen die Temperaturen zwischen 25 und 30 Grad – perfekt für Wanderungen, Ausflüge oder entspannte Stunden am Meer. Ein weiterer Pluspunkt: Im Sommer ist Nebensaison. Viele Sehenswürdigkeiten, Wanderwege und Strände sind deutlich ruhiger als in den Wintermonaten. Wer die Kanaren entspannt und authentisch erleben möchte, sollte daher auch eine Reise zwischen Juni und September in Betracht ziehen.


Fazit

Diese Dienstreise war einmal mehr eine wertvolle Gelegenheit, unsere Hotels persönlich kennenzulernen, bestehende Partnerschaften zu pflegen und gemeinsam mit unseren Reiseleitern neue Ideen für zukünftige Reisen zu entwickeln. Gleichzeitig konnte ich viele neue Eindrücke sammeln und einige spannende Ausflugsziele entdecken, die künftig sicherlich ihren Platz in unserem Reiseprogramm finden werden.

Denn genau das macht Sunwave aus: Wir kennen unsere Reiseziele nicht nur aus Katalogen, sondern sind regelmäßig selbst vor Ort. So können wir unseren Gästen authentische Empfehlungen geben und unsere Reisen mit viel persönlichem Engagement kontinuierlich weiterentwickeln.


Über den Autor

Unser Mitarbeiter Christoph lächelnd im Büro.

Christoph ist Produktmanager bei Sunwave Gruppen- & Singlereisen und kennt die Welt des Reisens aus vielen unterschiedlichen Perspektiven. Mit einem Gespür für besondere Reiseziele, authentische Erlebnisse und spannende Begegnungen ist er regelmäßig unterwegs, um neue Eindrücke zu sammeln.

In seinen Reiseberichten teilt Christoph persönliche Erfahrungen und gibt authentische Einblicke in unsere Reiseangebote. Dabei nimmt er euch mit zu besonderen Orten, verrät seine persönlichen Highlights und liefert Inspiration für die nächste unvergessliche Reise.

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