Was hat Vorderlanersbach, was viele andere Skiorte nicht haben? Kurze Wege! Denn der Ort ist ziemlich klein, und daher liegt alles Wichtige nah beieinander: Die Talstation der Seilbahn, das Hotel, der Supermarkt, und – Trommelwirbel!- der „Hexenkessel“, in Vorderlanersbach die erste Adresse zum Apres-Ski. Hier geht jeden Nachmittag ab spätestens vier Uhr „die Luzi“ ab.
Aber vor das Apres-Ski gehört das Skifahren. Und dazu ist das Tuxertal prädestiniert. Drei zusammenhängende Skigebiete, die Eggalm, der Lämmerbichl und der Penken bieten überwiegend baumfreie Hänge für alle Leistungsstufen. Einsteiger sind am Wanglspitz gut aufgehoben, Den Könnern ist die schwarze „Siebzehn“ am Horberg zu empfehlen. Diese Piste ist etwa 1500 Meter lang und über ihren gesamten Verlauf gleichmäßig steil bei einem Höhenunterschied von insgesamt 640 Metern (!). Unmittelbar am Rand der Piste ist es buckelig, und bei guter Fahrweise ist Applaus aus dem Lift direkt über den Buckeln sicher.
Die Liftanlagen sind übrigens ausnahmslos modern: Schnelle Vierer,- Sechser- oder gar Achtersessellifte mit Wetterschutzhaube, wo man hinschaut. Schlepplifte gehören hier zur aussterbenden Spezies. Und an jeder Ecke lockt eine urige Hütte zum Einkehrschwung.
Abends nach einem ausgiebigen Abendessen im Hotel bestehen vielfältige Möglichkeiten für weitere Aktivitäten. Neben Eisstockschießen, Nachtwanderung oder Glühwein an der Schneebar steht ganz oben auf der Liste das Rodeln von der Grieralm: Per Taxi fahren wir hinauf, dann geht es nach zünftiger Einkehr entlang einer gut beleuchteten Rodelbahn auf geliehenen Holzschlitten zurück ins Tal. Die Fahrt dauert eine halbe Stunde!
Also Lust bekommen auf das Tuxertal? Wir sehen uns…
Ingo
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